Sportlichkeit und Design sind wichtig – aber die Qualität muss stimmen

 

Erst auf sportlichen Leichtmetallfelgen wird das Auto zum echten Blickfang. Gefragt sind vor allem Gussräder. Doch auch die besonders hochwertigen Schmiede-, Magnesium- oder sogar Kunststoffräder spielen eine immer größere Rolle bei der Individualisierung des eigenen Autos. Einteilige Leichtmetallfelgen bestehen aus einem einzigen Stück Metall, während mehrteilige Felgen aus Felgenbetten und Felgenstern bestehen, die miteinander verschraubt werden.

Leichtmetallfelgen sind meist mit einer silberfarbenen Lackschicht und einer Schicht Klarlack überzogen. Der gestalterischen Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Aber wer eine schöne Optik mag, sollte auch auf zuverlässige Technik und Qualität Wert legen.

Bei einer größeren Beschädigung bieten mehrteilige Felgen einen Vorteil, denn je nach Schaden können sie repariert werden. Dabei lassen sich Felgenstern, Außenbett oder Innenbett einzeln austauschen. Das ist aber Sache des Herstellers, da nur dann die Gewährleistung erhalten bleibt.

Ein Qualitätsrad erkennt man vor allem an den sicherheitsrelevanten Angaben: Wer die Prozedur eines Einzelgutachtens vermeiden möchte, sollte eine Felge mit ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) wählen. Erkennbar ist diese durch eine Kennzeichnung an der Felgenvorderseite. Dort muss das Buchstabenkürzel KBA (für Kraftfahrt Bundesamt) sowie eine fünfstellige Nummer zu finden sein. Zudem ist ein Teilegutachten erforderlich. Bei Qualitätsmarken findet man das in der Regel auf der Hersteller-Internetseite als Download-Angebot. Damit ist garantiert, dass alle nötigen Sicherheitsanforderungen für eine bestimmte Rad-Reifen-Kombination erfüllt sind. Wie bei Reifen gilt auch für Felgen, dass alle relevanten Informationen auf der Rückseite aufgeführt sein müssen, das sind im Einzelnen die Angaben zum Hersteller und zum Gießdatum.